„Guten Tag!

Ich möchte ein Kilo Tomaten kaufen.“

„Wie teuer sind die Kartoffeln?“

 

Diese und andere kleine Sätze sind es, die Flüchtlinge zügig lernen sollten,

um so früh wie möglich eigenständig Dinge des

täglichen Lebens erledigen zu können.

 

Bei diesen ersten Schritten, die einfache deutsche Sprache zu erlernen,

werden sie von Ehrenamtlichen begleitet, den Sprachbegleiterinnen

und Sprachbegleitern.

Diese Deutschkurse finden vor Ort statt.

 

Zur Zeit werden Kurse von sieben Sprachbegleiterinnen durchgeführt.

Meistens nehmen

drei bis sieben Flüchtlinge an einem Kurs teil.

In Ausnahmefällen findet auch Einzelunterricht statt, wenn der

Lernerfolg von Kindern und Jugendlichen in der Schule es notwendig macht.

 

Und so ganz nebenbei:

Der frühe Kontakt mit einer Sprachbegleiterin ist auch

der Anfang eines zunehmend strukturierten Ablaufs einer Woche

für die Bewohner der Unterkunft.

Denn im Zweifel sind für einen Flüchtling die entstehenden

sozialen Kontakte zu einem Ehrenamtlichen von größerer Bedeutung

als die Frage nach Didaktik, Methodik und Effizienz des Deutschkurses.